Foto: "Festschrift: 40 Jahre Johanneum in Dorf Tirol"

Das „Antonianum“ nahm seinen Anfang als seraphisches Kolleg im Jahre 1922 und war bis 1931 nur notdürftig, teils im Kloster (im obersten Stock des damaligen Klerikats), teils im Franziskanergymnasium untergebracht. 1931 erwarb der Orden das Gebäude des ehemaligen „Johanneums“ neben dem Deutschhaus – Marianum in der Weggensteinstraße.

Von 1941 bis 1943 wurde das Haus, gezwungenermaßen, als „Convitto S. Antonio“ geführt, aufgrund der damaligen Umstände. Das Haus war Schülern aller Schulstufen zugänglich und war in dieser Zeit wieder im Kloster untergebracht. Am 2. Dezember 1943 fiel das Haus in der Weggensteinstraße (in dieser Zeit Sarntalerstraße genannt) einem Bombenangriff zum Opfer.

Foto: "Flunger"

Von 1945 bis 1949 war das „Antonianum“ vorübergehend im „Elisabethinum“ in der Runkelsteinerstraße untergebracht, bis das zerstörte Haus wieder aufgebaut wurde. Der Meraner Architekt Ing. Arch. R. Zöttl übernahm, im Auftrag des damaligen Provinzoberen P. Justus Kalkschmid, die Planung für den Wiederaufbau im Jahre 1947. Im Oktober 1949 konnten dann die Schüler wieder ins „Antonianum“ einziehen.

Bis ins Jahr 1990 wurden im „Antonianum“ ausschließlich Buben aufgenommen. Seit 1990 beherbergt das Heim auch Mädchen. Heute teilen sich die Heimplätze Buben und Mädchen beinahe zu gleichen Teilen.

Bis zum Jahr 2014 wurde das Heim ständig von einem Pater des Franziskanerordens geführt. Im Jahr 2014 wurde die Führung zum ersten Mal an eine weltliche Person übertragen.

„Das Ziel der Erziehung ist der Mensch."

Unbekannt

Die Leiter des „Antonianum“:

  • 1922 – 1926 P. Epiphan Redhammer (*11.12.1889 +30.04.1950)
  • 1926 – 1932 P. Justus Kalkschmid (*23.10.1886 +16.01.1977)
  • 1932 – 1940 P. Hugo Knapp (*08.01.1891 +10.12.1962)
  • 1940 – 1943 P. August Clementi (*12.09.1900 +09.10.1977)
  • 1941 – 1943 P. Franz B. Pobitzer (im Konvikt)
  • 1945 – 1949 P. Herkulan Oberkalmsteiner (*24.02.1911 +17.11.1984)
  • 1949 – 1952 P. Rudolf Haindl (*09.02.1909 +?)
  • 1952 – 1955 P. Gottfried Trenker (*22.04.1921 +24.11.1993)
  • 1955 – 1981 P. Ernst Romaner (*21.12.1919 +08.03.2014)
  • 1981 – 2014 P. Richard Nöckler (*1942)
P. Ernst (Bildmitte) zusammen mit P. Franz Roilo (links) und P. Ambros Martini inmitten einer Gruppe von Heimschülern im Antonianum in den 1950er-Jahren.

 

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